Pavillon des Innsbrucker Hofgartens

Ort: Pavillon Innsbrucker Hofgartens

Ein lauer Sommerabend der Literatur - Reisen durch Tiroler Orte und Gegenden in der Sprache. Autorinnen und Autoren aus Nord- und Südtirol lesen Texte über die Stadt, aus der sie kommen oder in der sie leben. Geografische Nähe und emotionale Distanz oder geografische Distanz und emotionale Nähe: dazwischen spielt sich die literarische Auseinandersetzung ab.

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Walter Klier - Christoph W. Bauer - Erika Wimmer - Sepp Mall - Florian Grünmandl - Josef Oberhollenzer - Bruna Maria dal Lago Veneri - Andreas Maier - Konstantin Kaiser - Helene Flöss - Hans Aschenwald

Eleonore Bürcher liest stadtstiche von norbert c. kaser (1947 - 1978).

Musik: Tirolisches ganz anders. Romed Hopfgartner, Clemens Salesny, Wolfgang Schiftner spielen Saxophone und Klarinetten.

    Oberhollenzer, Josef

    geboren 1955, lebt als Schrift­steller und Dichter im Puster­tal. Er schreibt Lyrik, Prosa, The­ater­stücke und veröf­fentlicht regelmäßig in Zeitschriften und Antholo­gien. Rock­bands haben seine Texte ver­tont. Pub­lika­tio­nen (zulet­zt): Was auf der erd da ist. Vom scheit­ern & gelin­gen, vom vergessen & erin­nern (1999), Groß­mut­ter­mor­gen­land. Eine Erzäh­lung aus den Bergen (2007), Sültzrather (2018, alle Folio).

     

    Klier, Walter

    geboren 1955, lebt als Schrift­steller und Maler in Inns­bruck. Arbeit­ete als Rezensent, Pub­lizist und Her­aus­ge­ber, u. a. der Kul­turzeitschrift Gegen­wart (gemein­sam mit Ste­fanie Holz­er). Erhielt 2012 den Otto-Grün­man­dl-Preis des Lan­des Tirol. Zahlre­iche Büch­er, zulet­zt Meine kon­spir­a­tive Kind­heit und andere wahre Geschicht­en (2005, Hay­mon), Leut­nant Pepi zieht in den Krieg (2008, Lim­bus), Meine steinige Heimat. Berggeschicht­en aus Tirol (2012, Tyrolia).

    www.walterklier.at

    Mall, Sepp

    geboren 1955 in Graun/Vinschgau, lebt in Mer­an. Nach zahlre­ichen Preisen und Stipen­di­en wurde er für die Arbeit am vor­liegen­den Gedicht­band mit dem Großen Lit­er­aturstipendi­um des Lan­des Tirol unter­stützt. Zulet­zt erschienen von ihm der Gedicht­band Schläft ein Lied. Gedichte (2014) und der Roman Hoch über allem (2017, bei­de bei Haymon).

    Flöss, Helene

    geboren 1954 in Brix­en, Südtirol, Lehramt für Tech­nikerziehung, Mit­telschullehrerin. Ab 1985 Veröf­fentlichun­gen in Lit­er­aturzeitschriften, Antholo­gien und im Rund­funk. Seit 1991 freie Schrift­stel­lerin. Nass­es Gras ( 1990 ), Spuren­suche ( 1992 ), Brief­schaften (gemein­sam mit Wal­ter Schlorhaufer, 1994 ), Dürre Jahre ( 1998 ), Brüchige Ufer ( 2005 ), Der Hunger­maler ( 2007 , alle: Haymon).

    Kaiser, Konstantin

    geboren 1947 in Inns­bruck, studierte Philoso­phie in Wien. Seit 1983 ist er freier Schrift­steller und Lit­er­atur­wis­senschaftler. Mit­be­grün­der der „Theodor Kramer Gesellschaft“ und der „Öster­re­ichis­chen Gesellschaft für Exil­forschung“. Zahlre­iche Veröf­fentlichun­gen, darunter Essays, Gedichte und Prosa, zulet­zt: Für und wider in dieser Zeit (Kon­stan­tin Kaiser und Siglinde Bol­bech­er, 2014).

    Aschenwald, Hans

    geboren 1959 in Inns­bruck, Kind­heit im Ziller­tal, lebt mit sein­er Fam­i­lie in Schwaz und arbeit­et als Buch­händler. Veröf­fentlichun­gen: Gedächt­nis­land­schaft (Hay­mon 1992); Ein­lei­bung (Hay­mon 1997); Nurlau­nicht. Eine Som­mer­nachts­grippe. Zwei The­ater­stücke (Skarabaeus 1999); Wurzelfieber (Wagen­bach 2003). Hör­spiele: Herzges­pann. Höl­len­schön­heit. Him­melsmord (1994); Die Andacht (1998); bei­de Orf Tirol, Regie: Mar­tin Sail­er. 2002 erhielt er das Große Lit­er­aturstip­ndi­um des LandesTirol.

    Bauer, Christoph W.

    geboren 1968 in Kolb­nitz, aufgewach­sen in Lienz und Kirch­berg, lebt in Inns­bruck. Sein Schreiben umfasst zahlre­iche Gen­res; neben Lyrik, Prosa, Dra­matik, Hör­spie­len und Essays seien seine Texte für Kinder und Jugendliche sowie Libret­ti und Lieder­texte erwäh­nt. Er ist der Her­aus­ge­ber divers­er Antholo­gien und betreut den Lit­er­aturteil im Gais­mair-Jahrbuch. Bauer leit­et Schreib­w­erk­stät­ten für Kinder, Jugendliche und Erwach­sene und ist Ref­er­ent an der Päd­a­gogis­chen Hochschule in Innsbruck.

    Zulet­zt erschien von ihm der Roman Nie­mand­skinder (2019) und der Gedicht­band stromern (2015, bei­de Hay­mon Ver­lag). Für sein Werk wurde Bauer vielfach aus­geze­ich­net, zulet­zt mit dem Tirol­er Lan­despreis für Kun­st und dem out­stand­ing artist award (bei­de 2015).

    www.cewebe.com