Perikles Monioudis & Peter Weber

Ort: Literaturhaus

„Er wußte, daß es unter Umständen, die vielleicht seine Umstände waren, nur eine Generation dauert, bis der Flüchtling zum Flaneur wird.“  So reflektiert der Protagonist in Perikles Monioudis’ Roman Land. Auf der Suche nach den griechischen Vorfahren und deren geheimnisvolles Rezeptbuch begibt er sich auf eine zeitgemäße Odysse im mediterranen Raum.

Wie die Randzonen Europas historisch und kulturell zusammenhängen, wie Heimischsein und Fremdsein in einer globalisierten Welt: sinnliche Eindrücke in einer kühl beobachtenden Sprache verdichten sich zu einer Reflexion über Identität.

Der Autor liest aus Land (2007, Ammann) sowie aus Die Stadt an den Golfen (2006, Rimbaud).

Publikationen (zuletzt): Bahnhofsprosa (2002), Die melodielosen Jahre (2007, beide Suhrkamp).

    Weber, Peter

    Fla­neur der Klänge, liest Veröf­fentlicht­es und Unveröf­fentlicht­es. Der Autor, geboren 1968 in Wattwil/Toggenburg, lebte nach sein­er Schulzeit mehrere Jahre in Zürich und ist seit 1992 mit einem Gen­er­al­abon­nement der Schweiz­erischen Bun­des­bahn viel unter­wegs. Zahlre­iche Zusam­me­nar­beit­en und Pro­jek­te mit Musik­ern aus ver­schiede­nen Bere­ichen, u.a. mit den vier dich­t­en­den Maultromm­lern (Bodo Hell, Michel Met­tler, Anton Bruhin, Peter Weber).

    Monioudis, Perikles

    geboren 1966 im schweiz­erischen Glarus, lebt in Zürich. Zahlre­iche Aus­land­saufen­thalte und inter­na­tionale Lesereisen, Über­set­zun­gen. Pub­lika­tio­nen: www.monioudis.ch