Poetikvorlesung von Kathrin Röggla

Ort: Literaturhaus

Donnerstag, 10. + Freitag, 11. April
jeweils 16.00-18.00 Uhr und 20.00-22.00 Uhr

An den Beispielen von wir schlafen nicht (S. Fischer 2004, Roman), junk space (BR 2004, Drama) und draußen tobt die dunkelziffer (DRS 2005, Drama) stellt Kathrin Röggla die Frage, was es bedeutet, dokumentarische Mittel in der ästhetischen Arbeit anzuwenden. Wie sieht der Rechercheprozess aus, was hat er mit dem Sprechen, verschiedenen Gesprächsformen und Aufnahmeverfahren zu tun und wie könnte dabei der Transmissionsriemen zwischen Politik und Ästhetik in Schwung geraten? Anhand des Roman- und Theaterprojekts die ansprechbaren, das sich mit dem Katastrophischen und der Krisenintervention bzw. der Arbeit an Krisen beschäftigt, versucht die Autorin, mögliche literarische Antworten auf virale Medienerzählungen, Genreterror und politische Rhetoriken zu skizzieren.

    Röggla, Kathrin

    geboren 1971 in Salzburg, lebt in Berlin. Zulet­zt erschienen: wir schlafen nicht (2004, Fis­ch­er), dis­as­ter aware­ness (2006, Droschl), gespen­ster­ar­beit, krisen­man­age­ment und welt­mark­t­fik­tion (2009, Picus), die alarm­bere­it­en (2010, Fis­ch­er), pub­likums­ber­atung (zusam­men mit Leopold von Ver­schuer, 2011, Matthes&Seitz). Zahlre­iche Radioar­beit­en und The­ater­texte.

    www.kathrin-roeggla.de/