Rose Ausländer, Gedichte

Ort: Literaturhaus

Gelesen von Ilse M. Seifried.
Elfriede Pöder führt ein Literaturgespräch mit Ilse M. Seifried über Rose Ausländer. (Reihe Jüdische Themen)

Eintritt frei.

Rose Ausländer ist 1901 in Czernowitz geboren und 1988 in Düsseldorf gestorben. Zwischen diesen beiden Daten erstreckt sich ein von starken Bewegungen, von Vertreibung und Abschied gezeichnetes Leben: Flucht, Neubeginn, Veränderung, kraftvoller Versuch und wieder Flucht - das sind nur einige schwache Begriffe für einen Weg von der Bukowina über Wien nach New York und wieder zurück, nicht nur einmal. Parallel dazu Erfahrungen von Elend, Hunger und Tod der Ghettos, von Erfahrungen des Weiterlebens und doch Getriebenseins, des ewigen Fremdseins. "Schreiben war Überleben", schrieb R. Ausländer wohl in dem Bewußtsein, durch das Schreiben ihren eigenen psychischen Tod verhindert zu haben. Die Wiener Lyrikerin und Literaturvermittlerin Ilse M. Seifried (Jg. 1956), stellt in einer Auswahllesung das lyrische Werk Rose Ausländers vor, ein Literaturgespräch mit Elfriede Pöder gibt Einblick in das Leben und in die literarische Entwicklung der Dichterin.