Ilma Rakusa

Ort: Literaturhaus

liest aus eigenen Texten und aus Übersetzungen.

"Wie geht der Autor-Übersetzer mit dem inneren Stimmengewirr um, mit den möglichen Interferenzen? Als Übersetzer ist er angehalten, Hallraum zu sein, als Autor drängt es ihn, die eigene Stimme zu erhalten." In diesen Worten bringt Ilma Rakusa die Vielschichtigkeit der Doppeltätigkeit zu Wort, die sie selbst ausübt: Autorin und Übersetzerin zu sein.
Am Abend wird sie aus eigenen Texten lesen sowie die Stimmen jener Autorinnen und Autoren zu Gehör bringen, die sie übersetzt (u.a. Danilo Kis, Marguerite Duras, Marina Zwetajewa), eingebettet in Reflexionen zur Thematik.

    Rakusa, Ilma

    geboren 1946 in der Slowakei, lebt seit 1951 in Zürich, Schrift­stel­lerin, Lit­er­aturkri­tik­erin, Über­set­zerin (u. a. Tsche­chow, Zwe­ta­je­wa, Duras, Kertész). Zahlre­iche Ausze­ich­nun­gen und Preise u. a. Adel­bert-von-Chamis­so-Preis und Schweiz­er Buch­preis für Mehr Meer (2009, Droschl). Zahlre­iche Pub­lika­tio­nen (Auswahl): Langsamer! Gegen Atem­losigkeit, Akzel­er­a­tion und andere Zumu­tun­gen (2005, Dorschl), Durch Schnee. Erzäh­lun­gen und Prosaminia­turen (2006, Suhrkamp) Aufgeris­sene Blicke. Berlin Jour­nal (2013, Droschl).

    www.ilmarakusa.info