Sybille Mulot

Ort: Literaturhaus am Inn

Die unschuldigen Jahre (Diogenes Verlag 1999).
Eintritt frei.

Sybille Mulot beschäftigte sich immer wieder mit weiblichen Lebensentwürfen und mit der Dramatik des Alltags (u.a. Baby Euridike, Haymon 1997). In ihrem neuen Roman zeichnet sie das Porträt dreier Schwestern vor dem Hintergrund der frühen sechziger Jahre.

Die vierzehnjährige Mimi liebt ihre beiden älteren Schwestern nicht nur, sie vergöttert sie. Die Welt ist für Mimi im Lot, solange die drei nur zusammen sind, sich aneinander messen, alles bereden, teilen: die Kinderzeit, die Familienrituale, auch die Wut auf die Mutter. Der Zusammenhalt der Schwestern überstrahlt heikle Großereignisse wie die ersten Bälle, die ersten Parties, die ersten Verehrer ... bis Mimi das Trauma erfährt, daß die, die sich die liebsten waren, zu Todfeindinnen werden.

    Mulot, Sybille

    geboren 1950 in Reut­lin­gen, studierte Lit­er­atur­wis­senschaft, arbeit­ete als Jour­nal­istin und lebt jet­zt als Schrift­stel­lerin und Über­set­zerin in Frankreich.