Kann man Kreativität messen?

Ort: Literaturhaus

Moderation: Martin Sexl

Tasos Zembylas und Andrea Winkler im Gespräch

„Lassen Sie sich Zeit, aber tun Sie es schnell, denn Sie wissen nicht, was Sie erwartet.“
{Jacques Derrida}

Überall werden notwendige Freiräume des Denkens kleiner, weil sich – auch in der Wissenschaft (der Universität) und der Kunst – die Spirale einer Logik des Verwert- und Verkaufbaren immer schneller dreht. Mit dem Montagsfrühstück wollen wir einen solchen Freiraum aufspannen und ein Forum schaffen, das sich mit der nötigen Langsamkeit der Reflexion grundsätzlicher Fragen und Probleme des Zusammenhangs von Literatur/Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft widmet. Das Montagsfrühstück findet ungefähr einmal im Monat statt und richtet sich an Studierende sowie an alle, die sich für den erwähnten Zusammenhang interessieren. Kaffee und Croissants sollen uns zur Langsamkeit verpflichten, ohne die Schärfe des Gedankens zu beeinträchtigen.

Die Auftaktveranstaltung der Reihe widmet sich der Frage nach Möglichkeit und Sinnhaftigkeit einer wissenschaftlich-empirischen Erhebung und Darstellung von literarischen Arbeits- und Schreibprozessen.

 

    Winkler, Andrea

    wurde 1972 in Freis­tadt geboren. Sie studierte Ger­man­is­tik und The­ater­wis­senschaft in Wien, wo sie als freie Schrift­stel­lerin lebt. Zahlre­iche Preise (u. a. Abra­ham Woursell Award, Förderung­spreis der Repub­lik Öster­re­ich). Büch­er: Arme När­rchen (2006), Han­na und ich (2008, bei­de: Droschl), Drei, vier Töne, nicht mehr (2010) und König, Hof­narr und Volk (2013), Die Frau auf mein­er Schul­ter (2018, alle drei: Zsol­nay Ver­lag).

    Win­kler Andrea

     

     

    Zembylas, Tasos

    Pro­fes­sor für Kul­turbe­trieb­slehre an der Uni­ver­sität für Musik und darstel­lende Kun­st Wien. Pub­lika­tion zum The­ma (gemein­sam mit Clau­dia Dürr): Wis­sen, Kön­nen und lit­er­arisches Schreiben. Eine Epis­te­molo­gie der kün­st­lerischen Prax­is (Pas­sagen 2009 ).