Wieso schreiben sie? Nicht in muttersprache …“ Autobiographisches Schreiben und Sprachwechsel

Ort: Literaturhaus

Moderation: Eva Binder

Dragica Rajčić und Birgit Mertz-Baumgartner im Gespräch.


„Nicht in muttersprache“ dieses Zitat von Dragica Rajcˇi verdeutlicht schon die Fragen dieses Montagsfrühstücks: Welche Rolle spielen autobiographisches Schreiben und Sprachwechsel im Kontext der Migrationsliteratur? Welche sprachlichen und literarischen Ausdrucksweisen ergeben sich daraus? Unter welchen Gesichtspunkten wird „Migrationsliteratur“ in Österreich poetologisch eingeordnet? Wird ein Unterschied gemacht zwischen den Texten von Autoren und von Autorinnen? Spielt das jeweilige Herkunftsland eine Rolle? Diese und andere Fragen diskutieren die Schriftstellerin Dragica Rajcˇic´ und die Literaturwissenschaftlerin Birgit Merz-Baumgartner (gemeinsam mit Eva Binder Herausgeberin von Migrationsliteraturen in Europa, iup 2012).

    Dragica Rajcic Holzner

    Rajčić, Dragica

    geboren 1959 in Split (Kroa­t­ien), lebt in Zürich und Inns­bruck als freie Schrift­stel­lerin und Lehrbeauf­tragte für lit­er­arisches Schreiben. Schreibt Lyrik und Prosa. 

    www.dragicarajcic.ch