Toni Bernhart

Ort: Literaturhaus

[Literatur in Szene]

Toni Bernhart liest Lasamarmo und andere Stücke (Skarabaeus, 2002). Musikalische Gestaltung: Bertl Mütter (Posaune, Stimme, Euphonium).

Toni Bernharts Stücke sind schrill an der Oberfläche, von überbordender Phantasie, gleichzeitig authentisch und von einer radikalen Tiefgründigkeit. Im Zentrum des Abends steht das Dialektstück Langes afn Zirblhouf, das im vergangenen Jahr mit dem Theaterpreis der Südtiroler Theaterzeitung ausgezeichnet und von Klaus Rohrmoser uraufgeführt wurde. Das Stück ist die Kopie eines alten Wilderer-Stückes. Was dabei herausspringt, ist nicht nur ein Stück, das in alten Theaterkulissen spielt, vielmehr Theater übers Theater. Theater pur. (Johann Holzner)


Bertl Mütter, geboren 1965 in Steyr, lebt als freischaffender Musiker und Komponist in Wien. Neben solistischer Arbeit zwischen Komposition und Improvisation wirkt Mütter auch in zahlreichen Ensembles mit. 2002 Staatsstipendium, 2003 Komponistenforum Mittersill. Zuletzt realisierte Werke, u.a.: AEIOU für tiefes Quintett für das tiefe Quintett des Janus-Ensemble (Grabenfest der ÖBV, Wien, 06/2002). gehtschon [Hundert Takte und kein Befehl?] für Nouvelle Cuisine (Wien, 12/2001).

    Bernhart, Toni

    geboren 1971 in Mer­an, Studi­um der Ger­man­is­tik und The­ater­wis­senschaft in Wien und Berlin. Autor und Kul­tur­pub­lizist. Pub­lika­tio­nen, u.a: (Hg.) Sizilien. Europa erlesen (Wieser 2001). (Hg.) Vin­schgauwärts. Eine lit­er­arische Wan­derung (Athe­sia 1998).