Yoko Tawada

Ort: Literaturhaus

Yoko Tawada liest aus Opium für Ovid - Ein Kopfkissenbuch von 22 Frauen (konkursbuch).

Eintritt frei.

Das Interessante liegt im Zwischen", sagte Yoko Tawada in einem Interview. Zwischen den Worten, zwischen den Menschen, zwischen den Kulturen.
Yoko Tawada ist eine Autorin, die in deutscher und in japanischer Sprache schreibt. In ihren Werken - sie schreibt Prosa, Lyrik, Drama, Essays - setzt sie sich mit Realität, mit Wahrnehmung, Traumwelten und immer wieder mit Fremdheitserfahrungen auseinander.
Für ihr Werk erhielt Yoko Tawada angesehene Preise in Deutschland und Japan, z.B. den Akutagawa-Sho-Preis (der bekannteste Literaturpreis Japans 1993) oder den Chamissopreis 1996. 1998 war sie Poetikdozentin in Tübingen (vgl. das Buch Verwandlungen. Tübinger Poetik Vorlesungen, konkursbuch 1998). "Sozusagen im Kopfstand, nimmt sie mindestens 120 Dinge gleichzeitig wahr. Yoko Tawadas Texte entfalten ihre Magie nicht nur als brillantes Feuerwerk poetischer Einfälle. Mit überraschenden Fügungen, überscharfer Beobachtung entsprungen, stellen sie die groteske Realität bloß." (Die Welt)

    Tawada, Yōko

    geboren 1960 in Tokyo als Tochter eines Buch­händlers, lebt in Berlin, schreibt auf Japanisch und Deutsch. Wo Europa anfängt (Gedichte und Prosa 1987), Die Kranich­maske die bei Nacht strahlt (The­ater­stück 1993), Sprach­polizei und Spielpoly­glotte, Überseezun­gen oder Fremde Wass­er – dieser Titel der  Ham­burg­er Gast­pro­fes­sur für Interkul­turelle Poet­ik (2012) sowie die vorher genan­nten geben bere­its einen guten Ein­blick in das Sprachver­ständ­nis und die Poet­ik von Tawa­da, die Meis­terin des frem­den Blicks in bei­de Rich­tun­gen. Tawa­da, die seit 1987 kon­tinuier­lich in bei­den Sprachen pub­liziert, hat für ihr Werk bedeu­tende Preise in bei­den Kul­turkreisen erhal­ten, so z.B. den Erlanger Lit­er­atur­preis für Poe­sie als Über­set­zung, den Kleist-Preis, die Goethe-Medaille (im deutschen Sprachraum).

    yokotawada.de/