Line Hoven und Teresa Präauer

Ort: Literaturhaus am Inn

Kennengelernt haben sich die beiden Künstlerinnen während ihrer Aufenthaltsstipendien am »Literarischen Colloquium« in Berlin. Genau genommen: in der Gästeküche. Aus dem kurzen Snack während der harten Arbeit wurde ein langes Gespräch, denn Hoven hatte Zeit und Präauer war eloquent. So redeten die beiden über Graphic Novels, über Bücher, über Bilder, über andere Autorinnen und Autoren, darüber, wie man überhaupt anfängt zu schreiben, wieso man schreibt und welche schmutzigen Seiten im Internet für all das das beste Material bieten. Aus dem Snack wurde ein Abendessen, ein Frühstück, ein Sonnenbad und viel Feierabendwein. Es wäre ungerecht, so viel Charme, Zuneigung und Witz nur den Berlinern zukommen zu lassen: das Gespräch wird im Literaturhaus am Inn fortgesetzt!


Gesprochen wird über das Bildende in den Künsten, über Freundschaft unter Künstlerinnen und Künstlern und über Teresa Präauers Romanfiguren, die Kunststudenten Johnny und Jean, die an diesem Abend ebenso vorgestellt werden. In ihrem aktuellen Roman Johnny und Jean erfindet Präauer in zahlreichen Episoden das abenteuerliche Leben zweier junger Männer, die sich in der Kunst und im Leben üben: Lustvoll und schlagfertig!

Teresa Präauer: Johnny und Jean. Wallstein 2014

    Hoven, Line

    geboren 1977, lebt und arbeit­et als Comicze­ich­ner­in und Illus­tra­torin in Ham­burg. Ihre Graph­ic Nov­el Liebe schaut weg (2007, Repro­dukt) wurde in mehrere Sprachen über­set­zt und unter anderem mit dem e. o. plauen Förder­preis aus­geze­ich­net. Ihre in Sch­abkar­ton gekratzten Arbeit­en erscheinen in ver­schiede­nen Mag­a­zi­nen und Zeitun­gen, wie Stra­pazin, Le Monde diplo­ma­tique und langjährig in der F.A.Z., Hov­en ist Mit­glied beim Zeich­ner­in­nenkollek­tiv SPRING. Zulet­zt pub­lizierte sie mit Jochen Schmidt Duden­brooks (2011, Jaco­by & Stu­art,) und Schmytholo­gie (2013, C. H. Beck).

    www.linehoven.de