Zweisprachige Lesung (französisch — deutsch) mit Leïla Marouane (Algerien) und Katrin Bene (Innsbruck).

Ort: Literaturhaus

Moderation: Dr. Birgit Mertz-Baumgartner

Leïla Marouanes Romane sind in Algerien angesiedelt und erzählen die alptraumartige politische Situation des Landes, ohne diese jedoch plakativ in den Vordergrund zu stellen. Vielmehr stehen weibliche Einzelschicksale im Zentrum.

    Marouane, Leïla

    geb. 1969, arbeit­ete nach einem Studi­um der ara­bis­chen und franzö­sis­chen Lit­er­atur zunächst als Jour­nal­istin in Alge­rien. Auf­grund der seit dem Ver­bot der Islamis­chen Heils­front 1991 anges­pan­nten Sit­u­a­tion im Land und infolge des 1990 erlasse­nen, strafge­set­zar­ti­gen Code de la presse ver­ließ Marouane Alge­rien und ließ sich in Frankre­ich (Paris) nieder, wo sie als freie Schrift­stel­lerin tätig ist.