Franzobel

Ort: Literaturhaus

Moderation: Robert Renk

Diese Veranstaltung wurde vom 28. Februar auf den 2. März verschoben

Das Floß der Medusa

8. Juli 1816: Vor der Westküste von Afrika entdeckt der Kapitän der Argus ein etwa zwanzig Meter langes Floß, darauf ausgemergelte, nackte Gestalten mit hohlen Augen, verbrannter Haut und Haaren starr vor Salz. Es sind dies die letzten fünfzehn Überlebenden von ursprünglich 147 Menschen, die nach dem Untergang der Fregatte Medusa zwei Wochen lang auf offener See getrieben sind. Das Gemälde Das Floß der Medusa von Théodore Géricault und die historisch belegten Fakten bilden die Folie für Franzobels Roman, der in den Kern des Menschlichen zielt.

Franzobel: Das Floß der Medusa. Zsolnay 2016

    Franzobel

    1967 in Vöck­labruck geboren, aus­geze­ich­net unter anderem mit dem Inge­borg-Bach­mann-Preis 1995 und dem Arthur-Schnit­zler-Preis 2002, Sprachvir­tu­ose und ein Schrift­steller, der immer wieder wahre Geschicht­en neu erfindet.